Aktuell
Ausbildung
Ausbildung umfasst die Vermittlung von Vermögen, Kenntnissen und Wissen an einen Menschen beliebigen Alters durch eine ausbildende Stelle, z.B. eine staatliche Schule, eine Universität oder ein privates Unternehmen.
Im Regelfall steht am Ende einer institutionellen Ausbildung eine Abschlussprüfung des Absolventen, der nach erfolgreicher Teilnahme ein Dokument erhält, das den positiven Abschluss der Ausbildung bescheinigt und seine erworbene Befähigung nachweist, wie zum Beispiel, ein Zertifikat in Web-Programmierung, eine Promotion in der Philosophie oder einen Meister im Dachdeckerhandwerk. Ausbildung unterscheidet sich vom allgemeineren Begriff Bildung durch ihre Vollendung und Zweckbestimmtheit.
Berufsperspektive
Im Unterschied zum umfassenderen Begriff der Bildung verfolgt die Berufsausbildung praktische Absichten. Ihre pädagogische Zielsetzung liegt weniger in der allgemeinen und persönlichen Entfaltung, sondern vielmehr in der standardisierten Vermittlung von anwendbaren Fertigkeiten, die zumeist der gewerblichen Berufsausübung dient. Bei der dualen Berufsausbildung erfüllen insbesondere Ausbildungsbetriebe und Berufsschulen diese Aufgaben nach den Vorgaben des Berufsbildes.
Als Grundlage für eine geordnete und einheitliche Berufsausbildung erlässt das SECO Staatssekretariat für Wirtschaft und die kantonalen Ämter für Wirtschaft und Arbeit (AWA) Ausbildungsverordnungen. Für einen anerkannten Ausbildungsberuf darf nur nach der Ausbildungsverordnung ausgebildet werden. Das Berufsbildungsgesetz setzt als Voraussetzung für eine Ausbildung zu einem anerkannten Beruf keine Vorgaben für absolvierte Schulausbildungen oder sonstige Fortbildungen.
Die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz umfasst ein Vorstellungsgespräch und zumeist auch einen Eignungstest. Für beides sollte der Bewerber sich vorbereiten, um möglichst seine Stärken herausstellen zu können. Zu der Vorbereitung gehört sicherlich auch, dass über Tagesgeschehen Auskunft gegeben werden kann. Teilweise kommen auch sogenannte Assessment-Center für die Bewerberauswahl zum Einsatz.
Die Ausbildungsdauer variiert je nach Ausbildungsberuf zwischen zwei und vier Jahren. Eine andere Möglichkeit der Berufsausbildung gibt es an berufsbildenden Schulen, die vollzeitschulisch erfolgt. Die Auszubildenden machen in der Regel aber angeleitete Praktika (Praktikum) von unterschiedlicher Länge (je nach Beruf) in sehr verschiedenen Institutionen oder Betrieben, je nach Beruf.
Häufig gibt es die Möglichkeit, diese Berufsausbildungen mit dem Zeugnis der Fähigkeit, der Fachhochschule, oder der allgemeinen Hochschule (Matura) zu koppeln. Die Möglichkeiten der Doppel-Qualifizierung werden vor allem in kaufmännischen, medientechnischen und sozialpädagogisch orientierten Ausbildungsgängen wahrgenommen.
Reisen
Der Begriff Reise (v. althochdeutsch: risan = aufstehen, sich erheben) bedeutet im Sinne der Verkehrswirtschaft die Fortbewegung einer oder mehrerer Personen über eine längere Zeit zu Fuss oder mit öffentlichen oder privaten Verkehrsmitteln ausserhalb des Wirtschaftsverkehrs, um ein Reiseziel zu erreichen oder mehrere Orte bis zur Beendigung der Reise am Ausgangsort kennenzulernen (Rundreise). Im fremdenverkehrswirtschaftlichen Sinne umfasst die Bezeichnung Reise die Summe der beiden Phasen "Ortsveränderung" und Aufenthalt. Die verwendeten Verkehrsmittel bilden hierbei eine Gesamtheit: Die Reisekette (Beispiel: Flugzeug - Zug - Bus - Strassenbahn - Taxi).